Was ist ein HEPA-Filter? Das sollten Sie über diesen Filter wissen

Dauerschnupfen, Juckreiz und Asthma. Gerade im eigenen Zuhause wünschen sich Betroffene völlige Ruhe vor den Auslösern ihrer Allergie. Doch im Staub jeder Umgebung setzen sich sowohl Pollen als auch Milbenkot ab und konfrontieren den menschlichen Organismus weiterhin permanent mit Allergenen.

HEPA- und EPA-Filter im Staubsauger filtern die mikroskopisch kleinen Partikel und sorgen für ausreichend reine Luft. Diese Filter gibt es für zahlreiche Sauger bereits auch zum Auswechseln.

Wenn man sich für einen neueren Staubsauger interessiert, begegnen diese Filter einem immer wieder.

Doch was ist ein HEPA-Filter eigentlich?

Staubsauger mit HEPA-Filtern unterstützen Sie weitgehend darin, Ihren Haushalt frei von Staub zu halten. Im Unterschied zu den „normalen“ Geräten setzen diese Modelle Schwebstofffilter ein. Diese speziellen Luftreiniger halten auch kleinste Partikel zurück und davon gibt es bekanntlich eine ganze Menge.

In durchschnittlichen Haushalten fallen laut dieser Analyse vom Umweltbundesamt ca. 6 Milligramm Staub pro Quadratmeter an. Die Ursachen dafür können differieren und vielfältig sein: z.B. Wäschefasern, Waschpulver Rückstände und natürlich Schmutz, der von draußen hereingetragen wurde.

Außerdem produzieren alle Bewohner eines einzigen Haushalts quasi von alleine gewissen Dreck. Das reicht von Hautpartikeln über Tierhaare  bis hin zu den Ausscheidungen von Hausstaubmilben, sowie Bakterien.

Wofür steht die Abkürzung HEPA?

HEPA ist die Abkürzung für das englische Wort: „High Efficiency Particulate Air“. Das lässt sich auf Deutsch in etwa gleichsetzen mit:  „hocheffizient gegen Teilchen in der Luft“. Gemeint ist, dass diese speziellen Filter dazu beitragen, die Raumluft frei von mikroskopisch kleinen Teilen zu halten.

HEPA-Filter gibt es in ganz bestimmten Filterklassen. Je nach Filterklasse halten diese die verschieden großen Partikel zurück bis zu 0,0001 Millimeter. Diese Klasse wird im Namen mit angegeben, z.B. HEPA-11. So kann man z.B Hausstaub, Milbeneier und sogar auch Pollen filtern.

Die Vorteile gegenüber normalen Filtern

Damit Sie auch dauerhaft die Vorteile von HEPA-Filtern nutzen können, muss man sie natürlich ab und zu reinigen oder wechseln. Für den groben Dreck erledigt das (bei Staubsaugern mit Beutel ) teilweise schon der klassische Staubbeutel. Bei beutellosen Saugern hingegen der Schmutzfilter.

Doch für feinen Schmutz ist ein separater Luftfilter erforderlich.

Der Nachteil einfacher und herkömmlicher Filter besteht darin, dass mikroskopisch kleine Mengen an Pollen, Sporen, Allergenen sowie Hausstaub wieder zurück in die Raumluft gelangen. Da der Luftstrom stark zirkuliert, steigt damit sogar die Gefahr, dass man diese Partikel einatmet.

Diese allerfeinsten Teilchen können sogar in die Lunge gelangen.

HEPA-Filter beheben diese gefährliche Durchlässigkeit und halten diese winzigen Teilchen weitestgehend aus der Abluft zurück. Wie sehr das gelingt, ist durch verschiedene HEPA Klassen gekennzeichnet. Insgesamt sind die Filter damit als Luftreiniger eine effiziente Verbesserung für Allergiker und alle, die auf besondere Hygiene Wert legen. Denn nur auf diese Weise kann man beim Saugen sowohl die Böden säubern als auch gleichzeitig die Raumluft sauber halten.

Braucht man einen HEPA Filter?

Wem die Partikel stören, welche normale Filter durchlassen, der sollte sich vermutlich einen Staubsauger mit HEPA-Filter zulegen. Oder zumindest genauer überprüfen, welche konkreten Vorteile dieser bietet. Der Grund kann dabei schlichtweg einfach nur ein besonderes Augenmerk auf Hygiene und Reinheit sein oder aber auch vor allem Allergien.

Empfehlenswert sind diese Filter auf jeden Fall für Allergiker, welche z.B. auf Hausstaub oder Pollen allergisch reagieren. Ein effektiverer Luftfilter ist also mehr als nur sinnvoll. Modelle mit HEPA-Filter können die ausgestoßene Luft beinahe bis zu 100 % von Allergenen und Staub befreien.