Staubsauger Test 2018 – Hilfe bei Ihrer Sauger-Kaufentscheidung

Beliebte Sauger-Modelle zum Vergleich

Siemens VSZ31455 Bodenstaubsauger

Vorteile:

  • Ausgezeichnete Saugleistung
  • Gerät ist leise
  • Der Staubsauger kann ohne Kraftaufwand präzise gelenkt werden
  • Allergiker freundlich

Nachteile:

  • Überteuertes Zubehör
  • Irritierend wirkt das vertikale Ausblasen der gefilterten Luft
Der Siemens VSZ31455 Bodenstaubsauger besticht im Staubsauger Test durch Ergonomische Führung. Die Länge des Kabels ermöglicht einen Aktionsradius von 10m und nach Angaben des Herstellers entstehen weniger Folgekosten dank 4l Staubbeutelvolumen.

Mit 1400 Watt Saugleistung ist er der Spitzenreiter im Test. Der Bodenstaubsauger mit 4,3 kg ein Leichtgewicht. Der pureAir Hygienefilter ist besonders für Allergiker geeignet. Im Lieferumfang sind verschiedene Düsen für Matratzen, Fugen, Bohrstaub und eine XXL Düse enthalten.

Testberichte:

  • Konsument.at vergibt die Test-Note “gut”
  • Stiftung Warentest (80/100 Punkte) “gut” Platz 1 von 12
  • Testsieger-Portal: Gesamtnote 1,6 (88/100 Punkte) entspricht der Favorit-Note
  • Den ausführlichen Vergleich finden Sie hier.

Philips PowerPro Compact FC8477/91 Staubsauger ohne Beutel

Vorteile:

  • Abwaschbarer Schaumfilter
  • großer Aktionsradius
  • Allergiker freundlich
  • Leicht entleer barer Staubbehälter mit glatten, runden Kanten. (Verminderte Verletzungsgefahr)

Nachteile:

  • Der Lamellen Filter muss nass gereinigt werden. Bevor dieser wieder einsatzbereit ist, müssen 24 Stunden Trockenzeit eingerechnet werden
Im Vergleich zum Testsieger, verfügt der Philips PowerPro Compact FC8477/91 ebenfalls über einen großen Aktionsradius. Die Länge des Kabels beträgt 9m. Die PowerCyclone 4-Technologie sorgt für gute Reinigungsergebnisse.

Der EPA-Filter ist Allergiker freundlich. Die Kapazität des Staubbehälters umfasst 1,5 Liter. Die ausreichende 750 W Leistung sorgt für gute Reinigungs-Ergebnisse. Im Lieferumfang ist eine Hartbodendüse, eine Polsterdüse und ein Düsen Aufsatz vorhanden.

Testberichte:

Siemens VS06B112A synchropower

Vorteile:

  • Gute Materialverarbeitung
  • Gerät ist leise
  • Automatische Kabelaufwicklung
  • Einfache Handhabung

Nachteile:

  • Wenig Lieferumfang
  • Kleiner Aktionsradius
  • Zu kurzes Saugrohr
Sowie seine Konkurrenten, verfügt auch der Siemens VS06B112A mit 9 m Kabellänge über einen zufriedenstellenden Aktionsradius. Mit 4,7 kg zählt auch dieser Staubsauger zum Leichtgewicht im Test.

Beeindruckende 700 Watt Saugkraft und der perfekt kalibrierte Luftstrom, sorgen für hohe Staubaufnahme. Das Volumen des Staubbeutels umfasst 4l.

Externe Staubsauger-Tests:

  • Konsument.at (48/100 Punkte) “ausreichend”. Bewertung 3,6
  • Stiftung Warentest (58/100 Punkte) “befriedigend”. Bewertung 3,1
  • Das Testsieger-Portal: Gesamtnote “gut” (84 /100 Punkte) Bewertung 1,8
  • Saugernet vergibt die Note “gut“ (Preis/ Leistung 4 von 5 Sternen)
  • Alle Details finden Sie im Testbericht des VS06B112A.

Siemens VS06B1110 Bodenstaubsauger

Vorteile:

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Gerät verhält sich auf Teppichböden sehr leise
  • Der Staubsauger kann ohne Kraftaufwand präzise gelenkt werden

Nachteile:

  • Negativ auffallende Staubemission
  • Quantitative Materialverarbeitung
Der Staubsauger etabliert sich mit seinem Power Secure System und seinen 700 Watt auf Platz 4. Der 4l Staubbeutel und der Hygienefilter mit der Staubemissionsklasse B gewährleisten, dass der Staubsauger saubere Luft ausbläst. Die umschaltbare Rollendüse passt sich den Bodengegebenheiten an. Geliefert wird der Staubsauger mit praktischem Zubehör wie einer Fugendüse und einer Polsterdüse.

Testurteile:

AEG Vampyr Equipt AEQ 12 – Staubsauger mit Beutel

Vorteile:

  • Klein und Handlich
  • Sehr gutes Preis Leistungsverhältnis
  • Kräftige Saugleistung
  • Reinigt schonend
  • Interlocking (Klick)-Anschluss

Nachteile:

  • Kurzes Kabel
  • Kleiner Aktionsradius
  • Kurzes Teleskoprohr
Die  Powerflow Technology mit einer Anschlussleistung von 1400 Watt überzeugt im Staubsauger Check bei der Reinigungskraft. Die 3,5 l Staubbeutelvolumen sind für kleinere Haushalte ausreichend. Die Kombidüse verfügt über eine Luftstromoptimierung. Die 2-in-1 Fugen- und Polsterdüse sowie der Möbelpinsel werden beim Kauf mitgeliefert.

Testberichte:

Inhaltsverzeichnis:

1. Was ist ein Staubsauger?

Nüchtern betrachtet ist ein Staubsauger ein Gerät zur großflächigen Reinigung von Böden und sonstigen Oberflächen, welches mithilfe eines Gebläses einen Unterdruck erzeugt. Durch eine Öffnung werden Verunreinigungen (i.d.R. Hausstaub, Tierhaare, etc.) in das Innere des Gerätes gesaugt und durchlaufen einen oder mehrere Filtereinsätze. So werden feine Schmutzpartikel im Filter festgehalten und gröbere Feststoffe im Staubsaugerbeutel oder Auffangbehälter gesammelt. Die ausströmende Luft ist deutlich sauberer als die einströmende, sodass neben der eigentlichen Reinigung der Oberflächen auch der Staub- und Schmutzanteil in der Luft reduziert wird. Dies kommt besonders Allergikern zugute.

2. Welche Arten von Saugern gibt es?

  1. Staubsauger lassen sich auf unterschiedliche Weise kategorisieren. Zum einen unterscheidet man zwischen Hand- und Bodenstaubsaugern, wobei die Funktionsweise prinzipiell gleich ist. Der einzige wesentliche Unterschied besteht in der Größe der Geräte. So können Handstaubsauger auch in beengten Platzsituationen angewendet werden wie beispielsweise dem Auto.
  2. Eine alternative Art der Klassifizierung ist die Einteilung in Beutel- und beutellose Staubsauger. Beide Gerätetypen arbeiten mit einem Unterdruck, jedoch kommen die sogenannten Zyklonstaubsauger ohne einen klassischen Staubsaugerbeutel aus. Der angesaugte Schmutz verbleibt in einem Auffangbehälter, der zur Entleerung aus dem Gerät entnommen wird. Auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme gehe ich später im Detail ein.
  3. Des Weiteren gibt es Staubsauger mit Wasserfilter, welche mittlerweile auch für den Hausgebrauch erhältlich sind. In der Industrie und für Fachbetriebe sind sie bereits seit Jahrzehnten beliebt. Anders als bei Trockensaugern wird hier der Schmutz in einer Flüssigkeit gebunden und kann nicht mehr in die Luft gelangen. Zudem wird keine zusätzliche Filtereinheit benötigt und es entsteht kein Saugleistungsverlust wie bei konventionellen Geräten.

Innerhalb der genannten Kategorien gibt es noch einmal zahlreiche Unterkategorien, die je nach Hersteller und Typ variieren und unterschiedlich benannt sind. Meiner Meinung nach ist die Kategorisierung nach Beutelstaubsauger, Zyklonstaubsauger und Geräten mit Wasserfilter am sinnvollsten und verständlichsten.

3. Wichtigste Kriterien für Staubsauger

Bezüglich des Staubsaugerkaufs gibt es einige Dinge zu beachten. Zum Teil sind diese nicht auf den ersten Blick auf die jeweilige Artikelbeschreibung zu erkennen und bedürfen einer kurzen Recherche. Diese ist jedoch in jedem Fall lohnenswert, da nur so ein für den individuellen Einsatzzweck perfekt geeigneter Staubsauger gewählt werden kann.

Aufsätze und Bürsten

Zum einen sollte die Ausstattung des Gerätes sinnvoll bemessen sein, um für jede Situation den richtigen Aufsatz bereitzustellen und ohne, dass die heimische Abstellkammer vor Zubehör aus allen Nähten platzt. Typische Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise zusätzliche Aufsätze für bestimmte Oberflächen wie Teppiche, Fliesen oder Polster.

Dazu kommen Spezialzubehör für die Tierhaarentfernung sowie Verlängerungen für unzugängliche Bereiche. Je nach Hersteller gibt es noch weitere Zusatzausstattung, dessen Notwendigkeit man am besten vor dem Kauf abklärt.

Handhabung bzw. Bedienung

Ein besonders wichtiges Kaufkriterium ist die Handhabung, bzw. die Bedienung des Gerätes. Leider lässt sich diese vor dem Kauf nur schlecht beurteilen. Daher ist es ratsam, Testberichte zu den jeweiligen Saugern zu studieren, in denen auf die Bedienbarkeit eingegangen wird.

Lautstärke im Saugbetrieb

Heutzutage sind Staubsauger leiser denn je, allerdings gibt es in Bezug auf die Lautstärke immer noch große Unterschiede. Bestenfalls gibt der Hersteller eine Auskunft über das Betriebsgeräusch in Dezibel (dB) an. So lassen sich die zur Auswahl stehenden Geräte gut miteinander vergleichen.

Stromverbrauch

Ein weiterer Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist der Stromverbrauch. Je nach eingebauten Motor benötigt der eine Staubsauger deutlich mehr Leistung in Form von Elektrizität als der andere. Um bei der Jahresabrechnung kein blaues Wunder zu erleben, sollte man auch hierauf ein Auge haben. Am sinnvollsten ist ein guter Kompromiss aus Staubaufnahme und Motorleistung

Saugstärke bzw. Staubaufnahme

Womit wir direkt beim nächsten Punkt sind: die Staubaufnahme. Der wohl wichtigste Faktor, wenn es darum geht, einen guten Staubsauger auszuwählen. Leider muss ich auch hier auf gezielte Testberichte verweisen, da die Beschreibungen der Hersteller natürlich immer ihr eigenes Produkt am „saugstärksten“ präsentieren. Welcher Sauger tatsächlich der kräftigste ist, kann am besten durch Produktchecks geklärt werden.

Behältervolumen

Zu guter Letzt ist das Staubbehältervolumen nicht ganz unwichtig, da man kaum nach jeder Bodenreinigung den Behälter leeren möchte. Das Volumen wird in der Regel in Litern angegeben und kann somit schnell und einfach verglichen werden.

4. Vorteile und Nachteile im Überblick

Wie bereits erwähnt, haben die verschiedenen Bauarten auch ihre speziellen Pros und Contras. Während die beutellosen Zyklonstaubsauger über einen integrierten Auffangbehälter verfügen, müssen bei konventionellen Beutelstaubsaugern immer wieder entsprechende Beutel nachgekauft werden. Dadurch entstehen laufende Kosten, die bei einem Gerät mit Zyklontechnik wegfallen.

Dafür sind beutellose Geräte in der Regel bezüglich ihres Anschaffungspreises etwas höher angesiedelt. Ein Vorteil von (qualitativ hochwertigen) Staubsaugerbeuteln ist jedoch, dass der Staub durch das dichte Filtermaterial im Beutel eingeschlossen wird und beim Auswechseln des Beutels nicht an die Luft gelangt. Beim Entleeren von Zyklongeräten kann es passieren, dass der Benutzer mit dem Staub in Berührung kommt, was insbesondere für Allergiker sehr unangenehm sein kann.

Während mit sogenannten Nasssaugern (Staubsauger mit Wasserfilter) auch Flüssigkeiten aufgenommen werden können, wird es bei Trockensauger auf „normalen“ Schmutz (Staub, Haare, etc.) beschränkt. Durch die Aufnahme von Flüssigkeiten könnten Trockensauger beschädigt werden.

Im Gegensatz zu Nasssaugern und beutellosen Staubsaugern tritt bei herkömmlichen Staubsaugern mit der Dauer der Verwendung ein Saugkraftverlust auf. Dieser Umstand ist völlig normal, kann aber bei häufiger Anwendung für Frustration sorgen; vor allem, wenn der Motor nicht ausreichend stark ist. Bei den anderen Bauarten fällt dieser Nachteil komplett weg.

Bezüglich der Nasssauger sollte erwähnt werden, dass, unabhängig von der Größe des Auffangbehälters, eine Entleerung nach jeder Benutzung dringend empfohlen wird. Im schlimmsten Fall kann es sonst zu Schimmelbildung kommen. Dies führt unweigerlich zu einem erhöhten Arbeitsaufwand beim Arbeiten mit Nasssaugern. Trockensauger verlangen erst nach einer Entleerung, sobald Auffangbehälter oder Beutel voll sind.

Egal, um welche Bauart es sich handelt, so hat jeder Hersteller und jedes Modell seine ganz eigenen Macken und Besonderheiten. Diese stellen sich zumeist erst während der täglichen Nutzung heraus, weshalb es sinnvoll ist, sich vor dem Kauf verschiedene Testberichte zu den Geräten anzuschauen.

5. Beliebteste Hersteller

Es gibt unzählige Hersteller von Staubsaugern, jedoch gibt es einige, die bereits sehr lang am Markt vertreten sind und sich einen besonders guten Ruf verschaffen konnten. Zu den besten und beliebtesten deutschen Herstellern zählen unter anderem Vorwerk, Miele, Siemens und Bosch. International betrachtet, sind vor allem die Namen Dyson, Rowenta und Philips zu nennen. Alle genannten Hersteller verfügen über viel Erfahrung und bieten Geräte in den meisten Kategorien an. Jeder von ihnen hat seine eigenen Produktstrategien, Vorzüge und Defizite.

Bosch & Siemens

Bosch und Siemens gehören zusammen (BSH Hausgeräte), vertreten jedoch ihre eigenen Produkte und haben bereits über 40 Jahre Erfahrung im Hausgeräte-Bereich. Vorwerk ist ebenfalls ein deutsches Traditionsunternehmen seit 1883 und besonders für seine qualitativ hochwertigen Staubsauger bekannt. Die Premiummarke behält sich den Direktvertrieb vor, sodass ihre Produkte nicht im Einzelhandel zu kaufen sind.

Miele

Auch Miele ist eine wahre Größe im Bereich der Haushaltsgeräte und steht seit 1899 für „deutsche Wertarbeit“. Die Produkte gelten oft als nicht besonders preisgünstig, dafür jedoch als sehr hochwertig, robust und langlebig. Miele-Staubsauger sind im regulären Einzelhandel zu erwerben und schneiden in Produktchecks meist sehr gut ab.

Dyson

Der britische Hersteller Dyson wurde durch seine Zyklonsauger weltweit bekannt und hält zahlreiche Patente für den Staubsaugerbau. Dyson selbst bezeichnet sich gern als Innovationsunternehmen und bietet ein großes Sortiment an beutellosen Staubsaugern an.

Rowenta

Das ursprünglich ebenfalls deutsche Unternehmen Rowenta, das mittlerweile zum französischen Konzern SEB gehört, besteht seit 1884 und ist eine etablierte Marke für Küchen und Haushaltsgeräte. Das Produktsortiment umfasst sowohl beutellose Geräte als auch Sauger mit Beutel in allen Preisklassen.

Philips

Der niederländische Konzern Philips ist weltweit für seine Elektronik-, Küchen- und Haushaltsartikel bekannt. Auch Philips bietet verschiedenste Modelle unterschiedlicher Bauarten an und bedient so gut wie alle Preisklassen. Die Produkte sind im regulären Einzelhandel erhältlich.

Pauschale Aussagen zu konkreten Produkten in Verbindung mit einem Hersteller sollte man tunlichst vermeiden (z.B. „Die besten Zyklonsauger kommen von Dyson.“), da ein Staubsauger gemäß individueller Bedürfnisse gekauft und bewertet werden sollte. Dazu kommt, dass es durch die vielen Unterkategorien durchaus zu Qualitätsunterschieden innerhalb des Sortiments eines einzigen Herstellers kommen kann. Daher ist es immer ratsam, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich auf Kundenbewertungen und seriöse Produktchecks zu verlassen, bevor es zum Kauf kommt.

6. Kaufratgeber & Checkliste

An dieser Stelle sind noch einmal die wichtigsten Dinge, die beim Kauf eines Staubsaugers zu beachten sind, zusammengefasst:

Bauart:

Benötigen Sie einen Sauger, der Flüssigkeiten aufnehmen kann, oder reicht ein Trockensauger aus? Sind Sie Allergiker? Dann könnte ein Staubsauger mit Mikrofilterbeutel für Sie besser geeignet sein, als ein beutelloses Gerät.

Leistung:

Achten Sie auf die Leistungsaufnahme des Saugers. Eine hohe Motorleistung bring in der Regel eine gute Staubaufnahme mit sich, schlägt sich aber gleichzeitig negativ in Ihrer Stromabrechnung nieder.

Lautstärke:

Vergleichen Sie die Lautstärke verschiedener Geräte anhand der Herstellerangaben (zumeist angegeben in Dezibel)

Ausstattung:

Klären Sie vor dem Kauf ab, welches Zubehör Sie benötigen (Tiere im Haushalt?) und welches nur unnötig Platz wegnimmt.

Garantie:

Je nach Hersteller kann die Garantie der Geräte voneinander abweichen. Schauen Sie immer nach der längst möglichen Garantiezeit, um bei einem Defekt abgesichert zu sein.

Laufende Kosten:

Sollten Sie sich für einen Beutelstaubsauger entscheiden, informieren Sie sich bestenfalls vorab, welche Kosten nach dem Kauf für die Beutel anfallen werden.

Reinigung:

Informieren Sie sich über den Reinigungsaufwand. Manche Systeme sind hier besser geeignet als andere, um nicht unnötig mit Staub in Berührung zu kommen und den Zeitaufwand gering zu halten.

Staubaufnahme:

Können Sie die in Ihre Auswahl fallenden Geräte bezüglich ihrer Staubaufnahme vergleichen (Produktchecks)? Durch eine hohe Staubaufnahme steigert sich die Effizienz und das Staubsaugen geht schneller und leichter von der Hand.

Staubbehältervolumen:

Ein großes Volumen des Staubbehälters verlängert das Entleerungsintervall und verringert den Zeitaufwand beim Staubsaugen.

Gewicht:

Der Staubsauger sollte insgesamt nicht zu schwer sein, um eine angenehme Handhabung zu gewährleisten.

Energieeffizienzklasse:

Moderne Elektrogeräte werden in sogenannten Energieeffizienzklassen hinsichtlich ihres Wirkungsgrades eingestuft. Diese Reicht von A(+++) bis G, wobei A(+++) die beste Einstufung ist und G die schlechteste.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Prüfen Sie, ob sich ein eventuell hoher Kostenaufwand bei der Anschaffung für Sie lohnt (Wie oft saugen Sie? Wie groß ist die zu saugende Fläche?)

7. FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Wie viel Leistung (Watt) sollte ein Staubsauger mindestens haben?

Dies hängt im Wesentlichen vom Anwendungsgebiet ab. Haben Sie viele Teppiche, Polster und eventuell hartnäckige Verunreinigungen wie Tierhaare, so sollte die Motorleistung des Staubsaugers durchaus etwas höher sein. Eine niedrige Leistung sorgt bei derartigen Verhältnissen für einen höheren Zeitaufwand und je länger das Gerät eingeschaltet ist, desto mehr Strom verbraucht es. So kann es sein, dass trotz einer geringeren Motorleistung der Verbrauch am Ende sogar höher ist. In der Regel bewegen sich Staubsauger für den Heimbereich zwischen 650 und 1.400 Watt.

Wie laut darf ein Staubsauger maximal sein?

Auch dies richtet sich in erster Linie nach der Motorleistung. Dennoch schaffen es einige Hersteller, besonders leise Modelle herzustellen. Generell sollte das Betriebsgeräusch einen Wert von 80 dB nicht überschreiten. Diese Angabe sollte in der Produktbeschreibung des Herstellers angegeben sein.

Wie viel darf ein guter Staubsauger maximal wiegen?

Je nach Ausstattung wiegen aktuelle Modelle zwischen 4,5 und 7 kg. Neben dem eigentlichen Gewicht sollten vor allem die Laufeigenschaften der Räder berücksichtigt werden. Lassen Sie sich nur schwer bewegen, kann selbst der leichteste Sauger zum sprichwörtlichen Klotz am Bein werden.

Wie groß sollte das Volumen des Auffangbehälters sein?

Bestenfalls liegt das Volumen des Behälters bei > 4 Litern liegen. Es gibt auch Geräte mit deutlich unter 2 Litern, was eine hohe Entleerungsfrequenz zur Folge hat. Behalten Sie dies stets im Hinterkopf.

Auf welches Zubehör sollte nicht verzichtet werden?

Ein solides und robustes Gehäuse, gut laufende Rollen/Räder, ein automatischer Kabeleinzug sowie eine Teleskopstange sollten bei jedem modernen Gerät zu Standardausstattung gehören. Empfehlenswert sind darüber hinaus Aufsätze für Teppiche und Polster. Alles, was darüber hinausgeht, sollte individuell auf die Notwendigkeit geprüft werden.

8. Generelle Benutzungshinweise

Im Umgang mit Staubsaugern gibt es einige grundlegende Tipps und Tricks, die im Alltag beachtet werden sollten. So ist es ratsam, das Volumen des Auffangbehälters nicht bis zum letzten Quäntchen auszuschöpfen, sondern ggf. etwas früher eine Leerung durchzuführen. Dies schont den Motor und garantiert eine gleichbleibende Saugleistung.

Des Weiteren sollte jeder Staubsauger regelmäßig gereinigt werden, um Verstopfungen und daraus resultierenden Beschädigungen vorzubeugen.

Das Kabel des Staubsaugers sollte nach jeder Benutzung aufgerollt werden und während des Staubsaugens nicht gespannt werden. Lieber wechseln Sie einmal häufiger die Steckdose und riskieren somit keinen Kabelbruch, da dieser sehr teuer werden kann.

Bei Nasssaugern gilt der Hinweis, den Schmutzbehälter nach jeder Anwendung zu reinigen, um Schimmelpilzbildung entgegenzuwirken. Die feuchte Umgebung innerhalb des Gerätes wird wie ein Katalysator für Schimmelsporen.